
Geschichte
Seit 1913 ist der Golden Retriever als eigenständige Rasse anerkannt. Er stammt aus England. Erster Züchter war der Lord of Tweedmouth. Der Rassename leitet sich vom dem englischen Wort „to retrieve“ ab. Das bedeutet „apportieren“, „auffinden“, denn Golden Retriever sind nicht nur gutmütige Familien-, sondern auch Jagdhunde. Da diese Hunderasse ursprünglich speziell zum Apportieren von Federwild gezüchtet wurde und über ein goldenes Fell verfügt, nannte man sie Golden Retriever.
Charakter
Der Golden zählt zu den unkompliziertesten Hunderassen. Er ist liebenswürdig, ruhig, geduldig ausgeglichen und äußerst selten aggressiv. Am wohlsten fühlt sich der Trendhund, der immerhin zu den 5 beliebtesten Hunden der Deutschen zählt, in seiner Familie. Sein Schutztrieb ist im Vergleich zu anderen Hunderassen eher gering entwickelt. Retriever-Halter kennen das Sprichwort: „Ein Golden vertreibt keinen Einbrecher, stattdessen freut er sich über den Besuch und hilft bereitwillig, die Wertsachen aus dem Haus zu tragen.“
Haltung
Der anlehnungsbedürftige Hund sollte seinen Platz in der Familie haben. Zwingerhaltung ist ihm nicht zuzumuten. Er benötigt viel Auslauf und Bewegung. Über das Spazieren gehen hinaus sollte man ihn beschäftigen. Er liebt es zu schwimmen und zu apportieren. Nasskalte Wetterverhältnisse machen dem Retriever selten etwas aus. Er schätzt ein abwechslungsreiches Training, das ihn fördert, z.B. Gehorsamkeits- und Bewegungskurse.

Steckbrief
Klassifikation nach FCI:
Verwendung
Größe:
Gewicht:
Fell:
Farbe:
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Gruppe 8 Apportier- Stöber- und Wasserhunde, Sektion 1
Familien- und vielseitiger Arbeitshund
Schulterhöhe Hündin 51-56cm
Schulterhöhe Rüde 56- 61 cm
30 – 40 Kilo
glatt oder wellig, langes Haar mit Unterwolle (Fellpflege erforderlich)
Cremefarben bis golden, wenige weiße
Haare |
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